CHRONIK UNION PEILSTEIN

1949 Rinnmuehle vs Russen

1949 kam Bruno Papke nach Peilstein und brachte die Fußballer in Schwung. Er organisierte in Peilstein ein Internationales Spiel: ÖSTERREICH – RUSSLAND. Endstand 0 : 12 für die Russen. In den 50er Jahren stießen weitere Spieler zur Mannschaft.

Der Anstoß zur Gründung der Schi- und Sportunion Peilstein war eigentlich die Sektion Schi. Es wurden in den 50er Jahren bereits mehrere Skikjörings auf verschiedenen Strecken ausgetragen.
In der Gründungsversammlung am 18. Februar 1960 wurde folgende Vereinsleitung gewählt:

Obmann KITZBERGER Ernst,
Fachwart VIEHBÖCK Oskar,
Jugendwart INNERTSBERGER Walter,
Kulturwart BAUMGARTNER Johann,
Kassier GIERLINGER Franz,
Sektionsleiter GIERLINGER Franz

In die Amtszeit von Obmann Kitzberger Ernst fallen der Bau des Sportplatzes 1967. 1968 wird der Zaun aufgestellt, eine Holzbaracke als Umkleidekabine gebaut und als Waschgelegenheit ein Granittrog zur Verfügung gestellt.

1968 Sportplatzbau 1

Der Fußballsport in Peilstein lässt sich bis ins Jahr 1964 zurückverfolgen. Volksschullehrer Hillgartner Emil spielte damals mit der sportbegeisterten Jugend am “Sportplatz” bei der Rinnmühle (heute Teich und im Winter Eisbahnen des ESV).

Folgender Kader bestritt Freundschaftsspiele gegen Aigen, Kollerschlag und Rohrbach:
Eckerstorfer Ewald, Lauß Albert, Hehenberger Hans, Groiß Ernst, Gierlinger Franz, Hötzendorfer Josef, Lauß Hans, Lauß Erich, Fuchs – Eisner Erich, Frischeis Kurt, Fleischmann Josef.

Am 9. Juni 1968 wird der Sportplatz feierlich eröffnet.

Das erste Meisterschaftsjahr beendet Peilstein an 11. und somit letzter Stelle. Aber schon im zweiten Jahr erreicht man den 7. Platz.

1968 Kampfmannschaft

Der Kader hinten v.l.: Meindl Walter, Oberngruber Hans, Naderhirn Max, Grubich Felix, Pargfrieder Fritz, Fitzl Otto. vorne v.l.: Fuchs Erwin, Simmel Rudolf, Fuchs Franz, Fuchs Leo, Kern Walter.

Die Gründung der Schi- u. Sportunion war eigentlich die Folge der stärker werdenden Aktivitäten im Winter. Daher wurde in Kicking 1961/62 ein Pendellift errichtet, der damals der längste Schilift des Bezirkes war.

1970 wird mit dem Bau einer gemauerten Umkleidekabine begonnen.
Obmann Kitzberger Ernst ist bis 1976 Obmann. Bei der Neuwahl am 4. April 1976 wird der Elektromeister Völtl Gerhard zum neuen Obmann bestellt. Nur 4 Wochen aber ist Völtl Gerhard Obmann der Sportunion. Bei einem Motorradunfall verunglückt er tödlich.
Nun wird Felix Grubich zum Obmann der Schi- u. Sportunion gewählt. Während seiner Tätigkeit erreicht die Peilsteiner Jugendmannschaft sensationelle Erfolge. Betreut von Leitenbauer Berthold wird Peilsteins Jugend 1976 Zweiter der Meisterschaft, 1976/77 wird in 24 Spielen (21 Siege, 3 Unentschieden). mit einem Torverhältnis von 145 : 17 der 1. Meistertitel nach Peilstein geholt. Torschützenkönig Preßmayr Josef (45 Tore).

Auch das Meisterschaftsjahr 1977/78 brachte für Peilstein den Jugendmeistertitel (20 Siege u. 2 Unentschieden) Torverhältnis 142 : 21; Torschützenkönig: Leitenbauer Klaus (50 Tore). Sehr maßgeblich an diesen Erfolgen war Trainer Lackinger Franz beteiligt. Weitere Erfolge: unter den letzten 4 des OÖ. Jugendcups und 3. Platz im Mühlviertler Juniorencup (von 52 Vereinen).

Die Peilsteiner Kampfmannschaft hielt in diesen Jahren einen Platz im Mittelfeld, der Reservemannschaft gelang es, 1978/79 den zweiten Platz zu erreichen. Peilstein nahm auch an einer Schülermeisterschaft teil und hatte auch dort annehmbare Erfolge erreicht.

Im Oktober 1977 wird mit der Erweiterung der Kabine begonnen. Innerhalb kürzester Zeit wird eine imposante, mit überdachter Tribüne versehener Kabinenzubau aus dem Boden gestampft.

1979 Tag der Vereine - Peilstein

Neben der Sektion Fußball, der seit der Gründungszeit immer das Hauptaugenmerk gilt, werden noch die Sektion Turnen (jetzt Damenturnen), Stockschießen, Schilauf, Faustball und Wandern betrieben. In der Turnhalle der Hauptschule fand in den letzten Jahren ein Frauenturnen und ein Kinderturnen statt, die Schigymnastik im Herbst erfreute sich steigender Beliebtheit.

Im Herbst 1976 legte Leo Magauer den Grundstein für die Gründung des Faustballsports in Peilstein. Der Faustballkader wurde jetzt bereits auf eine Herren- und Jugendmannschaft sowie zwei Schülermannschaften erweitert. In den Jahren 1975 – 1980 bemühte sich die Sektion Schilauf jedes Jahr ein Rodelwettrennen und einen Vereinslauf durchzuführen. Auch ein Er- u. Sie Lauf stand auf dem Programm.

Die Sektion Wandern führte bisher 4 Internationale Volkswandertage durch. Der erste unter Herbert Passecker am 30. u. 31. Oktober 1976. Gekommen waren 1570 Wanderer. Sektionsleiter Wiesinger Hugo führte 1977 bis 1979 dei Wandertage in mustergültiger Weise durch.
1977: 2300 Besucher; 1978: 2870 Wanderer aus nah und fern; 29 geschlossene auswärtige Teilnehmergruppen. Der am weitest angereiste Wanderer kam aus Lübeck (BRD). 1979: Bisheriger Höhepunkt – 3486 Wanderer (24 inländische, 16 ausländische Gruppen), der älteste war 88 der jüngste 9 Monate, der am weitest angereiste aus den USA.
Die Sektion Stockschießen besteht seit 1972. Obmann Fuchs Erwin übergab seine Geschäfte 1977 an Oberngruber Johann.

Im Herbst 1980 begann die Union Peilstein mit der Sanierung der Schilifthütte die 1964/65 errichtet worden war. Da der Pendellift nicht mehr den Anforderungen entsprach, kam es 1984 zum Ankauf einer gebrauchten Liftanlage. Die Eröffnungsfeierlichkeiten konnten am 26. Jänner 1986 abgehalten werden. Seit dem werden am Peilsteiner Hausberg Vereinsmeisterschaften, Er- u. Sie Läufe, Riesentorläufe, Parallelslaloms, Firmenrennen, Snowboardrennen und Schikurse abgehalten. Kraml Johann ist dabei der erfolgreichste Rennläufer.
Die Saison 1982/83 war der bisherige Höhepunkt der Sektion Fußball. Die Kampfmannschaft errang den ersten Meistertitel in der 2. Klasse Nordwest. Mit 6 Punkten Vorsprung und einem Torverhältnis von 84:19 stieg man überlegen in die erste Klasse auf.

1982 KM Meister Union Peilstein

Hinten: Sektionsleiter Wurm Otto, Obmann Grubich Felix sen., Paster Rudolf, Reisinger Hermann, Leitenbauer Klaus, Hainberger Herbert, Kern Helmut, Trainer Wöss Emmerich, Leitenbauer Gerald, Eggner Roman.
Vorne: Eder Ewald, Wiesinger Rudolf, Breitenfellner Alois, Fuchs-Eisner Hubert, Naderhirn, Neudorfer Josef, Sulzermeier Manfred.

In der Meisterschaft 1986/87 wurde die Reservemannschaft zum 5. Mal in Folge Meister.

In der Saison 1988/89 wurde die Kampfmannschaft der Union Peilstein zum 2. Mal Meister in der 2. Klasse Nordwest. Mit einem Vorsprung von 6 Punkten und einem Torverhältnis von 79:20 stieg man in die erste Klasse auf.
Ein Jahr später schaffte man gleich den Durchmarsch in die Bezirksliga. Mit 3 Punkten Vorsprung auf Putzleinsdorf sicherte sich die Kampfmannschaft den Aufstieg.

1990 KM Meister

Stehend: Trainer Wiesinger Rudolf, Forstner Bernhard, Hainberger Hannes, Preßmayr Hermann, Fortstner Peter, Paster Rudolf, Dressenspender, Obmann Felix Grubich.
Hockend: Kraml Johann, Neudorfer Josef, Reisinger Klaus, Reisinger Martin, Preßmayr Günter, Auer Horst, Reisinger Hermann.

Leider konnte man in der Bezirksliga nicht überzeugen und stieg punktegleich mit dem Drittletzten wieder ab. In den folgenden Jahren spielte man im Mittelfeld der 1. Klasse Nord. Nachdem Rudolf Wiesinger wieder das Traineramt übernahm ging es mit den Fußballern wieder aufwärts. In der Saison 1996/97 versäumte man den Meistertitel nur knapp. Im letzten Spiel wurde Neustift Meister in der 1. Klasse Nord. 1997 kam Horst Auer wieder zurück nach Peilstein, nachdem er mit Rohrbach in der Landes- u. Regionalliga spielte. In der Saison 1997/98 war es dann soweit Peilstein wurde nach sieben Jahren wieder Meister in der 1. Klasse Nord. Im letzten Spiel wurde Hartkirchen 4:0 deklassiert und die Mannschaft kräftig gefeiert.

1998 KM Meister - Peilstein

Kader: Martin Reisinger, Gerald Mayrhofer, Bernhard Forstner, Bernhard Kern, Roman Svec, Chirstian Löffler, Horst Auer, Klaus Reisinger, Hermann Reisinger, Alfred Reisinger, Vladislav Nedved, Roland Mayrhofer, Siegfried Walch, Markus Scharinger, Günter Preßmayr, Robert Lanzerstorfer, Daniel Starlinger, Hannes Hainberger.

1998 wurde mit den Erdarbeiten für das neue Trainingfeld begonnen. Nach der Verlegung von ca. 500m Drainagen und dem Rasenanbau wurde das Trainingfeld im Sommer 2000 gesegnet und feierlich eröffnet.
Von September 2003 bis Jänner 2006 wurde die Schilifthütte umgebaut und erweitert. Ca. 1800 freiwillige Arbeitsstunden wurden geleistet. Einen erheblichen Anteil leistete dabei Sektionsleiter Stadlbauer Norbert. Vom sensationellen Ergebnis konnten sich in der Saison 2003/04 viele Besucher überzeugen. Mit Niedersüss Cup, Vereinsmeisterschaft Mannschafts- und Kinderschirennen konnte die Sektion Schi alle geplanten Veranstaltungen am Monte Kicking durchführen.

In der Saison 2004/2005 errang die U17 Mannschaft unter Hermann Reisinger und Rainer Stadlbauer den Bezirksmeistertitel.

Im Herbst 2006 konnte die Kampfmannschaft unter Trainer Dirk Andreas den Herbstmeistertitel in der 1. Klasse Nord erringen.

Bei den Neuwahlen 2007 wurde Felix Grubich jun. zum neuen Obmann der Schi- und Sportunion Peilstein bestellt. Rudolf Wiesinger kandidierte nach 15 Jahren an der Spitze des Vereins nicht mehr.

Nach dem Herbstmeistertitel und einer durch Verletzungen durchzogenen Frühjahrsmeisterschaft, musste sich Peilstein um einen Punkt Hofkirchen geschlagen geben. Ein 4:0 im letzten Spiel war belanglos und so blieb der jüngsten Mannschaft der Liga nur der Vizemeistertitel.

Nach nur 2 Jahren konnte die U17 in der Spielgemeinschaft mit der Union Klaffer wieder den Bezirksmeister erringen (2006/2007). Trainer Rainer Stadlbauer konnte sich mit seinem Schützling Rudolf Wiesinger sogar über den Torschützenkönig freuen (17 Treffer).

Die U17 Mannschaft ging in der darauffolgenden Saison eine Spielgemeinschaft Ulrichsberg/Klaffer/Peilstein ein und verteidigte in der Saison 2007/2008 erfolgreich den Bezirksmeistertitel!

In der Saison 2010/2011 gelang es der Reservemannschaft den Meistertitel zu erringen. Die Kampfmannschaft schaffte es vor 700 Zuschauern im letzten Spiel nicht den Aufstieg in die Bezirksliga zu erreichen und wurde am Ende 3.

In der Saison 2012/2013 konnte erneut der Reservemeister errungen werden!

Den Meistertitel konnte die Reservemannschaft in der Saison 2013/2014 erfolgreich verteidigen. Die Kampfmannschaft erreichte unter Trainer Josef Hutsteiner den Vizemeistertitel.

Nach jahrzehntelangem Ringen konnte im Herbst 2015 der Kabinenneubau samt Hauptfeldsanierung und Verlegung der Hochspannungsleitung zwischen Trainings- und Hauptfeld fixiert werden. Mit einer Gesamtinvestition von 1 Million Euro wurde ab Mai 2016 das baufällige Klubgebäude samt Tribüne neu errichtet, das Hauptfeld saniert und in eine rechtwinkelige Form gebracht. Die Eröffnung fand mit einem Testspiel des LASK gegen Wiener Neustadt am 23.06. und einem Festakt am 24.06.2017 statt.

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